SPT - Practice Group Frankfurt
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Ein fortlaufender Übungsraum im Rahmen von Social Presencing Theater (SPT)

Neustart ab Herbst 2026 - offen für Menschen ohne und mit SPT-Erfahrung.
Im Rahmen der Methodiken von Social Presencing Theater (SPT), entwickelt von Otto Scharmer und Arawana Hayashi im Kontext von Theory U am Presencing Institute (MIT, Boston) trifft sich die Practice Group Frankfurt im vierwöchentlichen Rhythmus und schafft einen kontinuierlichen Praxisraum für achtsames Embodiment und kollektive Lernprozesse im Kontext sozialer Wirklichkeiten.
Im Zentrum steht die Entwicklung einer vertieften Wahrnehmungsfähigkeit für innere, relationale und feldbezogene Dynamiken, die sich in Alltag, Organisationen und gesellschaftlichen Zusammenhängen zeigen.
Ausgangsverständnis
SPT wird als verkörperte Praxis verstanden, in der Wahrnehmung, Präsenz und Beziehung untrennbar miteinander verbunden sind. Der Körper bildet dabei den Ausgangspunkt aller Erkenntnisprozesse.
Die Practice Group schafft einen wiederkehrenden Raum, in dem diese Wahrnehmungsfähigkeit geübt, vertieft und im gemeinsamen Erfahrungsprozess weiterentwickelt wird. Die SPT-Methoden werden dabei nicht als isolierte Techniken verstanden, sondern als Zugänge zu einer feineren Wahrnehmung des social field und der Dynamiken, in denen sich Veränderung zeigt.
Im Zentrum steht die Entwicklung einer vertieften Wahrnehmungsfähigkeit für den eigenen Körper, für Präsenz, Ankommen und Bewusstheit im Moment sowie für das social field und die relationalen Bewegungen, in denen sich soziale Prozesse entfalten.
Ansatz der Practice Group
Die Praxis folgt keinem linearen Trainingsmodell, sondern einem wiederkehrenden Erfahrungsraum, der sich aus der gemeinsamen Feldarbeit heraus organisiert.
Im Mittelpunkt steht ein zusammenhängendes Wahrnehmungsfeld, das sich in unterschiedlichen Qualitäten zeigt:
Im eigenen Erleben im Körper, im Ankommen, in Präsenz und Bewusstheit. Im Miteinander in Beziehung, Kontakt, Spannung und Resonanz. Im sozialen Geschehen als Bewegungen im social field, die sich durch Aufmerksamkeit und Interaktion formen.Und in der Übertragung in Alltag, Arbeit und soziale Systeme, wo sich die Erfahrung weiter entfaltet und wirksam wird.
Diese Ebenen werden nicht getrennt behandelt, sondern als ein zusammenhängender Erfahrungsraum verstanden.

Methodischer Rahmen
Die Practice Group verbindet zentrale SPT- und Theory-U-Praktiken in einem kontinuierlichen Übungsraum:
20-Minute Dance zur direkten Verkörperung von Präsenz und social field
Duets zur feinen Wahrnehmung relationaler Dynamiken
Village-Praktiken zur Exploration kollektiver Konstellationen
Stuck Practices zur Erforschung verkörperter Festgefahrensein-Dynamiken
Elemente aus Case Clinic / Sculpture Arbeit zur Bearbeitung konkreter Anliegen
4 Levels of Listening als Grundlage vertiefter Wahrnehmung
4D Mapping zum Sichtbarmachen aktueller Dynamiken und emergierender Zukunftspotenziale durch eine prozesshafte Fallaufstellung
Diese und weitere Methoden dienen der kontinuierlichen Vertiefung einer gemeinsamen Wahrnehmungs- und Erfahrungsfähigkeit.
Wirkungsebene
Die Wirkung der Practice Group zeigt sich als schrittweise Verschiebung von Wahrnehmung, Beziehung und Handlung über die Zeit hinweg.
Teilnehmende berichten insbesondere von einer erhöhten Körper- und Präsenzwahrnehmung im Alltag, einem differenzierteren Umgang mit Beziehung und Konflikt, einer feineren Sensibilität für soziale und organisationale Dynamiken sowie einem erweiterten Verständnis komplexer Situationen als relationale Felder.
Dabei entsteht zunehmend die Fähigkeit, innere Erfahrung, Beziehungsgeschehen und organisationale Kontexte als zusammenhängend zu erleben.

Einordnung
Die Practice Group versteht sich als langfristiger Erfahrungs- und Forschungsraum im Kontext von Social Presencing Theater und Theory U.
Sie verbindet individuelle Praxis, relationale Erfahrung und organisationale sowie gesellschaftliche Kontexte in einem gemeinsamen Lern- und Wahrnehmungsprozess.
Im Zentrum steht die Annahme, dass Transformation nicht primär durch Konzepte entsteht, sondern durch die Entwicklung einer feineren, verkörperten Wahrnehmung dessen, was im social field und in den verbundenen Ebenen von Erfahrung geschieht.
Menschen ohne Vorerfahrung und solche, die bereits einen SPT-Basic Workshop gemacht haben oder eine vergleichbare vertraute Erfahrung mit SPT gemacht haben, sind jederzeit eingeladen an der Practice Group teilzunehmen.
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